Die Schachspieler


Vermutlich Gisbert Flüggens erste Version von Die Schachspieler aus dem Jahre 1854, Öl auf Leinwand (79 x 67 cm), signiert. Das Bild befindet sich im Privatbesitz der Familie.

In der "Illustrirten Zeitung" (Leipzig) vom 9. August 1856 hieß es zu dem Bild: "Flüggen’s ,Schachspieler' in der Galerie des Herzogs von Leuchtenberg, ist von Köhler in München lithographirt. Wir sehen einen Junker und seinen Pfarrer im Schachspiel vertieft. Der Sieger wie der Verlierende strengen, fein charakterisirt, ihr bischen Verstand auf das Aeußerste an. Diese Scene ist durch die Vervielfältigung zum Volksbild geworden. Auch malte der Künstler dasselbe noch einmal für den Baron von Schweizer, aber verschieden von der ersten Auffassung." Später gelangte es nach St. Petersburg. Heute befinden sich beide Bilder im Privatbesitz der Familie.


Dies dürfte die zweite Version von Gisbert Flüggens Die Schachspieler sein, Öl auf Blech (45 x 37 cm). Das Bild ist zwar nicht signiert, trägt aber auf der Rückseite eine Beschriftung: "257 Die Schachspieler, v. Gisb. Flüggen." Es befindet sich im Privatbesitz der Familie.
 
Die Beschriftung auf der Rückseite des Blechs weist auf Gisbert Flüggen als Urheber des Bildes hin. Darüber hinaus befindet sich auf der Rahmenrückseite ein Aufkleber, dem zu entnehmen ist, dass zumindest der Rahmen in San Francisco gewesen sein muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um den Originalrahmen handelt, ist angesichts des Formats und der Passgenauigkeit relativ hoch.